Die World Cup Rebels wollen es wieder wissen!
October 20th, 2011

Die Liste der Trophäen, die die HEAD-Athleten im alpinen Ski-Weltcup 2010/2011 gewannen, ist wahrlich beeindruckend: Die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup, sechs kleine Kugeln für die Disziplinen-Weltcups und dazu noch die größte Ausbeute bei den Ski-Weltmeisterschaften: fünf Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Bronzemedaillen! Als Krönung war HEAD auch noch die mit Abstand erfolgreichste Skimarke im Weltcup. Das HEAD-Team überzeugte auf ganzer Linie – dabei hatten die World Cup Rebels mit den beeindruckenden Erfolgen des Winters 2009/2010 die Latte bereits sehr hoch gelegt.

Die Erwartungen an die HEAD Skistars im letzten Winter waren hoch, aber die World Cup Rebels erfüllten und übertrafen diese über die gesamte Saison. Das Duell um den Gesamtweltcup bei den Damen war wohl eines der spannendsten seit Jahren: Maria Höfl-Riesch und Lindsey Vonn blieben sich die ganze Saison über nichts schuldig. In allen fünf Disziplinen war jeder Zähler wichtig und am Ende der Saison lagen ganze drei Punkte zwischen den beiden besten Fahrerinnen der Welt: Maria gewann die große Kristallkugel und Lindsey nahm die kleinen Kristallkugeln für die Disziplinen Abfahrt, Super G und Super-Kombination mit nach Hause.

Bei den Herren fuhr Didier Cuche wichtige Siege ein und holte die begehrten Kugeln in der Abfahrt und im Super G, während Ted Ligety im Riesenslalom Spitzenleistungen ablieferte und auf seinem Weg zur kleinen Kristallkugel die ersten drei Riesenslaloms der Saison gewann. Aksel Lund Svindal wurde in dieser Disziplin Zweiter, während Kjetil Jansrud am Ende auf dem vierten Rang zu finden war. Mit Didier Cuche platzierte sich noch ein vierter HEAD-Athlet unter den besten Zehn in der Riesenslalom-Wertung. Cuche wurde dank seiner konstant guten Leistungen während der Saison zudem Zweiter im Gesamtweltcup.

Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen, beeindruckten die HEAD-Fahrer dann mit absoluten Top-Resultaten. Lizz Görgl gewann die ersten beiden Speed-Events und wurde zur Speed-Queen. In der Abfahrt holten sich die HEAD-Damen gar alle drei Medaillen – neben Gold für Görgl ging Silber an Lindsey Vonn und Bronze an Maria Höfl-Riesch, die außerdem noch Bronze im Super G gewann. Anna Fenninger fuhr danach in der Super-Kombination zu Gold, während sich Anja Pärson den dritten Platz und damit Bronze sicherte. Da auch Ted Ligety im Riesenslalom sowie Aksel Lund Svindal in der Super-Kombination jeweils die Goldmedaille gewannen, war HEAD bei der Weltmeisterschaft 2011 die erfolgreichste Skimarke.

Nach diesen fantastischen Erfolgen schauen natürlich auch im anstehenden Winter alle auf die HEAD-Athleten und haben große Erwartungen. Daher waren die HEAD World Cup Rebels in der Vorbereitung auf die neue Saison auch an den verschiedensten Orten der Welt und haben nach idealen Schneebedingungen gesucht, um bestens für den neuen Winter gerüstet zu sein. Während die Speed-Spezialisten in Südamerika trainierten, waren die Technik-Experten in Nordamerika, Neuseeland und Europa unterwegs. Und schon jetzt verspricht die neue Saison wieder genauso aufregend zu werden wie die alte. Neu im Team der „Speedoholics“ ist übrigens der Schweizer Daniel Albrecht, der bereits vier Weltcuprennen in seiner Karriere gewinnen konnte und damit für weitere Qualität im HEAD-Team sorgen wird. Doch die Vergangenheit ist vergangen – jetzt zählt nur, was die Zukunft bringt!

Und die sieht für Maria Höfl-Riesch rosig aus. Sie nahm sich im letzten Winter mit dem Sieg im Gesamtweltcup eine große Last von den Schultern, ist aber nach wie vor sehr motiviert: „Ich werde alles geben, um die große Kristallkugel zu verteidigen“, erläutert die frisch verheiratete Deutsche. „Aber ich fühle diesen immensen Druck nicht mehr und gehe gelassener in die neue Saison.“ Ihre große Konstanz war die Trumpfkarte von Höfl-Riesch im letzten Jahr auf dem Weg zum Gesamtweltcup. Für die neue Saison ist sie „sehr zufrieden mit den neuen Riesenslalom-Ski. Die neuen Ideen und Innovationen von HEAD, die in diese Ski eingeflossen sind, sind sehr effizient. Die Ski sind auf unruhigen Pisten sogar noch stabiler und geben mir sehr viel Power und Speed in den Schwüngen.“

Lindsey Vonn dagegen findet die neuen Super G Ski am besten von allen. Nach so vielen Jahren als Gejagte geht Vonn diesmal als Jägerin in die neue Saison. Bedeutet dies, dass sie ihre Einstellung oder ihre Abläufe ändern wird? „Nein, eigentlich nicht. Mein Programm funktioniert seit Jahren und wenn etwas so gut funktioniert, dann sollte man nicht zu viel daran ändern. Natürlich schauen wir immer ganz genau und überlegen, wo wir Dinge verbessern können, aber im Großen und Ganzen mache ich eigentlich nicht viel anders als in der Vergangenheit. Ich war in all den Jahren manchmal die Gejagte und dann wieder die Verfolgerin – im Endeffekt musst du einfach Rennen gewinnen, wenn du Titel holen willst. So einfach ist das. Darauf werde ich mich konzentrieren.”

Die beiden Weltmeisterinnen Lizz Görgl und Anna Fenninger haben im letzten Jahr bewiesen, dass sie Titel holen können. Beide vertrauen auf das Gesamtpaket von HEAD und bei den Österreicherinnen wurde im Sommer viel an den Skischuhen gearbeitet, damit sie auf jede Bodenwelle und Kurve perfekt reagieren. Da so viele Rennläufer in Neuseeland trainierten, konnte Fenninger sich dort mit Aksel Lund Svindal über die Abstimmung ihrer Skischuhe unterhalten: „Ich habe ein paar gute Tipps von ihm bekommen“, erläutert sie. Elisabeth Görgl liebt anspruchsvoll gesetzte Kurse, harte Pisten und Sprünge. Da müssen sowohl die Schuhe als auch die Ski passen. Das ist entscheidend für Görgl und daran arbeitete sie hart.

Was die HEAD-Rennfahrer so einzigartig macht ist, dass jeder sein eigenes Erfolgskonzept verfolgt: Anja Pärson, eine der erfolgreichsten Skifahrerinnen bei Großereignissen aller Zeiten, hat sich den Großteil des Sommers ausgeruht. Für Pärson war dies eine klare Entscheidung: „Das war das zweite Jahr, in dem ich im Sommer nicht Skifahren war. Ich habe mir die Zeit genommen, um wirklich fit zu werden und meine Verletzungen auszukurieren. Im Frühling habe ich sehr viel an der Abstimmung von Ski und Schuhen gearbeitet und so konnte ich dann im Sommer einfach entspannen.“

Auch Sarka Zahrobska weiß, was es heißt, Weltmeisterin zu sein. Immerhin gewann sie 2007 den Titel im Slalom. Nachdem sie am Anfang und Ende der vergangenen Saison ihre Ausrüstung viel getestet hat, freut sich Sarka darauf, im kommenden Winter wieder die Kontrolle im Slalom zu übernehmen. Wie alle ihre TeamkollegInnen bei HEAD gibt ihr der Erfolg des HEAD-Teams noch mehr Auftrieb.

Neben den starken und erfolgreichen Damen können auch die HEAD-Herren eine sehr gute Bilanz aufweisen im vergangenen Jahr. Und wenn man drei kleine Kristallkugeln zu verteidigen hat, will man natürlich auch die große Kugel gewinnen: „Der Sieger des Gesamtweltcups ist in jenem Jahr der beste Skifahrer der Welt“, erklärt Aksel Lund Svindal dazu. „Erfolg bringt noch mehr Erfolg”, ergänzt Kjetil Jansrud. Und der Siegeswille ist bei jedem HEAD-Fahrer gegeben. So ist bei den Kristallkugelgewinnern Didier Cuche und Ted Ligety die Vorbereitung akribisch und klar definiert.

Überhaupt weiß jeder Rennfahrer selbst am besten, wie er mit seinem ganz persönlichen Programm sicherstellt, dass er beim Start des ersten Rennens perfekt in Form ist: Bode Miller und Werner Heel zum Beispiel nutzten die Zeit zuhause, um den Körper auf die Bedingungen in Neuseeland bzw. Südamerika vorzubereiten, wo schließlich die Technik im Training abgestimmt wurde. HEAD-Neuzugang Daniel Albrecht sowie Didier Cuche bereiteten sich in Europa vor, bevor sie zu den Hängen von Südamerikas Bergen aufbrachen: Alle Rennfahrer wissen, dass das Gesamtpaket stimmen muss, wenn die Weltcupsaison losgeht.

Wie in jedem Jahr stehen natürlich auch 2011/2012 die Klassiker an und die routinierten HEAD-Stars Miller und Cuche freuen sich jetzt schon auf Kitzbühel bzw. die Hahnenkamm-Rennen. Die Abfahrt 2011 wird wohl keiner vergessen haben, als Miller einen unglaublichen Lauf hinlegte und dann doch einem wie entfesselt fahrenden Cuche zum Sieg gratulieren musste. Da zollte auch der legendäre Franz Klammer Hochachtung! Das war ein klassischer Abfahrtskrimi vom Feinsten - zwischen zwei HEAD-Stars. Doch auch Werner Heel steht bereits in den Startlöchern, um in der neuen Saison die HEAD Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Für Ligety dagegen ist das erste Rennen der Saison in Sölden eines der Highlights der Saison, weil man „da sieht, was das Sommertraining gebracht hat“.

Die hervorragenden Ergebnisse können die Skirennläufer dann mit ihren Fans teilen, denn die neue Generation von Rennläufern sucht vermehrt die Interaktion mit ihren Anhängern in sozialen Netzwerken. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber ihren Fans sehr bewusst, wie Daniel Albrecht erklärt: „Wir haben Glück, dass wir Fans haben. Sie sind der Grund dafür, dass wir unser Hobby zu unserem Beruf machen konnten. Ich bin mir dessen jeden Tag bewusst und schätze das. Ohne Fans wären wir nicht in der Lage, das zu tun, was wir tun, und ich versuche meinen Fans soviel wie möglich zurück zu geben. Das geschieht hauptsächlich über soziale Medien.”

Der Optimismus für die neue Saison wird sowohl von Heel als auch Albrecht betont, zwei Skifahrern in ähnlichen aber dennoch unterschiedlichen Situationen. Für Heel sind es „die Professionalität von HEAD, die Arbeitseinstellung und der Humor, die mir definitiv zum Erfolg verhelfen werden. Ich würde sagen, HEAD bietet mir die besten Möglichkeiten, um meine Ausrüstung ideal abzustimmen. Wir testen und arbeiten das ganze Jahr daran, Innovationen voranzutreiben und das Beste aus dem Material herauszuholen, das wir zur Verfügung haben. Ich bin sehr optimistisch.“

Daniel Albrecht, der Neue im Team, ist von der akribischen Entwicklungsarbeit der HEAD-Mannschaft beeindruckt. „Der Hauptgrund, warum ich den Ausrüster wechselte, war der, dass ich einen Ski finden wollte, der zu mir und zu den Disziplinen, in denen ich antrete, perfekt passt – ein anderer wichtiger Grund war, dass andere Sportler mit HEAD so erfolgreich waren. Aber wenn andere Sportler Rennen mit Ski einer bestimmten Marke gewinnen, heißt das noch lange nicht, dass du automatisch auch Rennen gewinnen wirst. Und natürlich musst du dich mit deiner neuen Ausrüstung gut fühlen. Wenn das nicht geht, kannst du auch nicht schnell sein.“

Ob es darum geht, mit anderen Rennläufern Ideen auszutauschen oder sich um Fankontakte zu kümmern - die HEAD-Sportler sind sich in einem einig: Sie wollen weiter kommen, aber die Sicherheit dabei nicht außer Acht lassen. Verbesserung durch Innovation ist wesentlich für den Sport und seine Stars. Bode Miller bringt das auf den Nenner: „Es macht Sinn, wenn Sportler den Sport durch Innovation weiter bringen.”

Die HEAD Athleten sind nunmehr bereit für den Winter und werden erneut die großen und kleinen Kristallkugeln in Angriff nehmen. Man darf also auf eine spannende und hochklassige neue Saison hoffen!