Anna Fenninger hat beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen den zweiten Platz belegt. Der HEAD-Racerin fehlten auf der Kandahar-Piste nur 13 Hundertstel zum Tagessieg. Im Super-G Weltcup verkürzte sie damit den Rückstand auf Markenkollegin Lindsey Vonn.
Selektiver Kurs
Die Zeitenjagd zwischen Himmel und Hölle hatte es beim Super-G in sich: Auf dem eisigen Untergrund sorgten die zum Teil eng gesteckten Tore für einen selektiven Verlauf: Viele Fahrerinnen kamen mit zuviel Speed in den abfallenden Hang und verpassten in Folge häufig die nächsten Tore. Um zu gewinnen brauchte es dennoch volles Risiko. Anna Fenninger fand nach der Hölle die beste Linie und zog die engen Kurven kompromisslos durch - fast hätte es damit zum Sieg gereicht.
Zweikampf um die Super-G Kugel
Wie schwierig der Kurs war, musste auch Topstar Lindsey Vonn zur Kenntnis nehmen. Die Weltcup-Leaderin hatte Pech mit einer Welle, wurde ausgehoben und fuhr daher am Tor vorbei. Deswegen holte Anna Fenninger 80 Zähler in der Super-G Wertung auf die HEAD-Teamfahrerin auf und liegt nun nur noch 20 Zähler hinter Vonn - ein spannendes Duell der beiden schnellen Damen steht bis zum Saisonfinale bevor. Vorab messen sich aber die Technikerinnen bei drei Rennen in Soldeu-Andorra.













