Fenninger verpasst knapp ersten Speed-Sieg
January 13th, 2013

Zu einem wahren Hundertstel-Krimi entwickelte sich am Sonntag der Super-G in St. Anton. Vier Hundertstel Sekunden betrug der Rückstand von Anna Fenninger auf die Siegerin Tina Maze. Die Österreicherin schrammte damit nur hauchdünn an ihrem ersten Speed-Sieg vorbei. Maze und Fenninger fuhren diesmal in einer eigenen Liga. Am dritten Platz landete Fabienne Suter mit knapp einer Sekunde Rückstand. Pech für Lindsey Vonn. Die Schweizerin Suter verdrängte Lindsey Vonn nur durch eine Hundertstel Sekunde vom ersten Podestplatz nach ihrer Rennpause.

HEAD-Pilotin Anna Fenninger erwischte mit Startnummer 17 einen Traumlauf. Das heißeste Eisen im ÖSV-Team auf einen Podestplatz im Super-G von St. Anton nahm volles Risiko und war ab der ersten Zwischenzeit schneller als die bis dahin Führende Lindsey Vonn. Im Eisfall erwischte Fenninger eine sehr gute Linie, blieb immer auf Zug und schwang mit 96 Hundertstel Vorsprung auf Vonn im Zielraum ab.

Viele spekulierten schon mit dem ersten Sieg für Anna Fenninger in einem Supe-G. Doch die Hoffnungen auf den Sieg machte Tina Maze wenige Minuten später zunichte. „Es war wirklich ein guter Lauf“, betonte Anna Fenninger. „Ich habe viel riskiert und es ist mir fast aufgegangen. Es taugt mir, wenn es steil ist und technisch anspruchsvoll. Da kann ich meine Stärken gut ausspielen“, erklärte Anna Fenninger, die jetzt in Schladming zu den großen ÖSV-Medaillenhoffnung zählt. „Zum Sieg fehlte mir heute das kleine Quäntchen Glück. Aber das kommt sicher bald einmal“.

Zu einem großartigen Team-Ergebnis der HEAD-World Cup Rebels trugen neben Fenninger und Vonn auch die Deutsche Maria Höfl-Riesch als Fünfte und US-Girl Julia Mancuso als Sechste bei.