Gold, Silber, Bronze!!!
February 6th, 2013

Herausragendes Ergebnis beim WM-Super-G in Schladming für die HEAD World Cup Rebels: Ted Ligety holt sich mit einem nahezu fehlerfreien Lauf die Gold-Medaille. Hinter dem US-Amerikaner fuhren der Franzose Gauthier de Tessieres und der Norweger Aksel Lund Svindal Silber und Bronze ein. Das HEAD-Team hält damit nach zwei WM-Bewerben bereits bei vier Medaillen.

„Dieses Ergebnis macht uns eine Riesenfreude“, erklärt HEAD-Rennchef Rainer Salzgeber, der auch weiß, warum Ted Ligety im Super-G zum Siegläufer avancierte: „Die Ski von Ted sind so konstruiert, dass er spritziger fahren kann. Er braucht diese Spritzigkeit am Skiende. Wenn er diese nicht spürt, könnte er nicht so gut fahren. Ted hat den richtigen Ski gewählt. Er und sein Servicemann haben sehr gute Arbeit geleistet.“

„Mr. Riesenslalom“ Ted Ligety feierte seinen ersten Sieg in einem Super-G. Als bisher bestes Ergebnis in dieser Disziplin im Weltcup scheint ein zweiter Platz 2009 in Val d’Isére auf. Nach dem Erfolg im Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen 2011 darf sich der 28-Jährige jetzt über seine zweite Gold-Medaille bei Weltmeisterschaften freuen. „Es ist unglaublich, es war ein echtes Nervenrennen. Ich habe unten im Ziel gehofft, dass es hält. Ich habe versucht, nicht zu viel zu rutschen, auf Linie zu bleiben und so sauber wie möglich zu fahren. Ich habe sehr viel Risiko genommen. Wenn du das schaffst, kannst du schnell fahren“, sagte der neue Super-G-Champion.

Für die größte Überraschung sorgte aber Gauthier de Tessieres, der mit Startnummer vier im oberen Streckenteil eine klare Bestzeit in den Schnee zauberte. Der Franzose rückte aufgrund der Verletzung von Johan Clarey erst kurz vor der Weltmeisterschaft ins Starterfeld. Ein achter Platz 2012 im Weltcup-Super-G in Beaver Creek war bis zu diesem WM-Erfolg sein bestes Resultat. „Es ist schwierig zu analysieren. Vor ein paar Tagen war ich noch nicht qualifiziert. Ich hatte deshalb keine großen Wünsche oder Ziele, habe auch keinen Druck verspürt. Ich habe den Berg nicht gekannt und bin einfach drauf los gefahren. Und jetzt habe ich diese wunderbare Medaille. Zwischen den zwei Legenden Ted und Aksel am Podium zu sein, das ist perfekt für mich“, freute sich der 31-Jährige.

Als großer Gold-Favorit ging Aksel Lund Svindal ins Rennen. Bei schlechteren Pistenbedingungen fuhr der Norweger mit Startnummer 22 auf Platz drei. Ein Fehler im Zielhang kostete Svindal ein noch besseres Resultat. „Der Sieg war auch möglich, aber es war kein einfaches Rennen. Ich habe volles Risiko genommen und auch ein paar Fehler gemacht. Ich bin aber zufrieden, Ted ist sehr gut gefahren. Er hätte auch mit hoher Startnummer einen guten Lauf gehabt“, analysierte Svindal seine insgesamt siebte WM-Medaille.