Mancuso kämpft weiter um Super-G-Kugel
March 1st, 2013

Julia Mancuso bleibt weiter im Rennen um die kleine Kristallkugel im Super-G. Nach ihrem zweiten Platz beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen, dem Ersatzrennen für den abgesagten Super-G in Val d’Isere, hat die 28-Jährige nur 65 Punkte Rückstand auf die Führende Tina Maze aus Slowenien. Zwei Rennen sind noch ausständig: ein zweiter Super-G am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen und das Finale in Lenzerheide. Mit Platz vier verpasste die Österreicherin Anna Fenninger in Garmisch-Partenkirchen knapp das Podest. Maria Höfl-Riesch ging durch einen Magen-Darm-Virus geschwächt an den Start und musste sich bei ihrem Heimrennen mit dem elften Platz zufrieden gaben.

Die Beziehung zwischen Julia Mancuso und Garmisch-Partenkirchen läuft weiterhin problemlos. Das dritte Mal in Folge stand sie in der bayerischen Stadt im Super-G auf dem Podium: Nach dem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 2011 und ihrem Sieg im Weltcup 2012 kam sie jetzt mit einem soliden, aber nicht fehlerfreien Lauf auf den zweiten Platz. Mancuso bestätigte mit diesem Erfolg auch ihre Bronze-Medaille in dieser Disziplin bei der WM in Schladming.

„Im Super-G musst du so gut du kannst fahren. Ich habe heute ein paar Schwierigkeiten gehabt, deshalb war das Ergebnis nicht perfekt. Die Fehler haben Zeit gekostet“, erklärte Julia Mancuso, die sich nur um 12 Hundertstel Sekunden der Liechtensteinerin Tina Weirather geschlagen geben musste und sich den zweiten Platz zeitgleich mit Tina Mate teilte. Im Weltcup hat das US-Girl damit in dieser Saison ihren dritten Podest-Platz eingefahren: Davor wurde sie im Dezember Zweite im Super-G von Lake Louise und ebenfalls im Dezember Dritte im Super-G von St. Moritz.