Super-G-Kristall für Aksel Lund Svindal
March 3rd, 2013

Feiertag für die HEAD World Cup Rebels in Kvitfjell und Garmisch-Partenkirchen: Aksel Lund Svindal sicherte sich mit seinem Sieg beim Super-G in Kvitfjell, seinem ersten vollen Erfolg bei einem Heimrennen, vorzeitig die Kristallkugel in dieser Disziplin. Mit Platz zwei sorgte Georg Streitberger für einen Doppelsieg für HEAD. Einen dreifachen Triumpf feierten die HEAD-Damen in Garmisch-Partenkirchen: Anna Fenninger gewann vor Maria Höfl-Riesch und Julia Mancuso.

Nach einer kleinen Schrecksekunde im Zielhang, als er ein Tor gerade noch korrekt passieren konnte, war es geschafft: Aksel Lund Svindal kam mit Startnummer 22 in Kvitfjell als Sieger ins Ziel. Der Norweger hatte damit nicht nur seinen ersten Sieg bei einem Heimrennen im Trockenen, auch die Super-G-Kristallkugel hat er bereits vor dem Finale in Lenzerheide sicher. Es war der zehnte Weltcup-Sieg von Svindal in dieser Disziplin. Noch beeindruckender seine Weltcup-Bilanz im Super-G in dieser Saison: Platz eins in Lake Louise, Platz zwei in Beaver Creek, Platz eins in Gröden, Platz eins in Kitzbühel und Platz eins in Kvitfjell. Mit 480 Punkten ist ihm die Kristallkugel beim Finale nicht mehr zu nehmen. Der 30-Jährige krönte sich damit nach 2006, 2009 und 2012 bereits zum vierten Mal zum Super-G-König. „Dass ich diese Kugel ausgerechnet daheim gewonnen habe, ist wunderschön“, jubelte Svindal.

Über seinen zweiten Platz und damit seinem ersten Podestplatz im Super-G in dieser Saison freute sich Georg Streitberger. Der Österreicher hatte im Ziel 52 Hundertstel Sekunden Rückstand auf Svindal. „Ich bin voll zufrieden mit dem zweiten Platz. Ich habe einen sauberen Lauf erwischt. Ein paar Kleinigkeiten hat es gegeben, die ich hätte besser machen können“, analysierte der 31-Jährige. Auf dem achten Platz klassierte sich der junge Österreicher Matthias Mayer. Der 22-Jährige fährt als Dritter in der Super-G-Wertung zum Finale nach Lenzerheide.

Bei den Damen standen beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen drei HEAD-Athletinnen am Podium. Erstmals ganz oben in einer schnellen Disziplin Anna Fenninger. Die Österreicherin, bei der bisher zwei Siege im Riesenslalom aufschienen, fuhr ebenfalls mit Startnummer 22 mit zwei Zehntel Sekunden Vorsprung vor Lokalmatadorin Maria Höfl-Riesch ins Ziel. Nur drei Hundertstel hinter der Deutschen landete Julia Mancuso auf dem dritten Platz. Die US-Amerikanerin hat damit auch noch Chancen auf die kleine Kristallkugel. Vor dem letzten Rennen in Lenzerheide liegt sie 55 Punkte hinter der Führenden Tina Maze auf Rang zwei.

„Die Freude ist sehr groß. Im Ziel habe ich es gar nicht gecheckt, dass ich die letzte Läuferin aus der Top-Gruppe bin. Ich habe mich einfach gefreut, dass es grün leuchtete. Auf diesen Erfolg habe ich lange gewartet und ich habe lange gekämpft dafür“, erklärte die Siegerin. Zufrieden zeigte sich auch die Garmisch-Partenkirchnerin Maria Höfl-Riesch: „Im Super-G bin ich in dieser Saison noch nicht auf dem Podest gestanden, deshalb ist dieser zweite Platz ein Riesenerfolg. Es freut mich, dass ich hier zwei Mal auf das Podium fahren konnte.“