Aksel Lund Svindal triumphiert in Gröden
December 20th, 2013

Aksel Lund Svindal hat beim Super-G in Gröden wieder gezeigt, wer die Nummer eins in dieser Disziplin ist. Nach seinem Auftakt-Sieg beim ersten Super-G in Lake Louise und Platz sieben in Beaver Creek kehrte Svindal in Gröden wieder auf den obersten Platz am Podium zurück. Für den 30-Jährigen war es der 12. Sieg in einem Super-G und sein insgesamt 24. Weltcup-Sieg.

Svindal ging mit Startnummer 19 ins Rennen. Den nebeligen Teil bei den ersten Toren bewältigte der Norweger souverän. Und auch im unteren Streckenteil hatte er keine Probleme. Im Gegensatz zu vielen anderen Läufern, die das eine oder andere Tor nicht korrekt passierten. Der Speed passte mit mehr als 100 km/h ebenfalls perfekt und so fuhr Svindal mit einem Vorsprung von 58 Hundertstel Sekunden ins Ziel.

Mit diesem Erfolg – dem dritten Sieg in der laufenden Saison – holte Aksel Lund Svindal die Führung im Super-G-Weltcup zurück. Im Gesamt-Weltcup konnte der Norweger seine Führung weiter ausbauen.

„Man muss clever sein, sich einen guten Plan machen. Und dann den Mut haben, diesen Plan auch zu fahren. Ich habe jetzt viel Selbstvertrauen, also passt es auch. Es ist für mich wichtig zu wissen, dass die anderen auch stark sind und dass man jedes Mal seinen besten Speed bringen muss“, erklärte Aksel Lund Svindal. „Beim Gesamt-Weltcup ist es wichtig, dass man bis zum Schluss mit dabei ist. Wenn es so weitergeht, wird es bis zum März spannend bleiben. Ich hoffe natürlich, dass das Wetter mitspielt, damit alle Speed-Rennen gefahren werden können. Beim Abfahrts-Training in Gröden war ich gut. Ich habe heute im Super-G meine Möglichkeiten gut ausgenutzt. Schauen wir, wie es morgen bei der Abfahrt wird.“

Weiter im Aufwind ist Kjetil Jansrud, der mit Platz vier sein bestes Resultat seit seinem Comeback einfuhr. Zufrieden sein konnte auch Bode Miller, der hinter Georg Streitberger den achten Platz belegte. Millers bisher letzter Top-Ten-Platz im Super-G datiert aus dem Jahr 2011, als der US-Amerikaner ebenfalls in Gröden Zweiter wurde.