Super-Kombination in Wengen geht an Ligety
January 17th, 2014

Mit seiner Gold-Medaille in der Super-Kombination bei der WM in Schladming und seinem jetzigen Weltcup-Triumph in Wengen gilt Ted Ligety als einer der ganz großen Favoriten für die Super-Kombination bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Der 29-Jährige bewies in Wengen eindrucksvoll, dass er nicht nur im Riesenslalom erfolgreich sein kann.

Nach dem Slalom lag Ligety an zweiter Stelle – mit 1,22 Sekunden Rückstand auf den Halbzeit-Führenden Alexis Pinturault. Mit einer sauberen Abfahrt am legendären Lauberhorn ließ er den Franzosen letztendlich noch 22 Hundertstel hinter sich. „Es ist sehr schön, auch im Weltcup in der Super-Kombination zu gewinnen“, freute sich Ligety. „Mein Slalom-Lauf war sehr konservativ. Ich habe aber gewusst, dass ich in der Abfahrt etwas gut machen kann. Ich bin sehr zufrieden, dass ich in der Abfahrt schnell sein konnte.“

Für Ted Ligety war es der 20. Weltcup-Sieg – für den „Mr. Riesenslalom“ nach bisher 19 Siegen im Riesenslalom der erste in einer anderen Disziplin. In dieser Saison stand der US-Amerikaner bisher drei Mal ganz oben am Podium. Im Jahr 2014 war es der erste Triumph des dreifachen Weltmeisters.

Aksel Lund Svindal beendete die Super-Kombination in Wengen auf dem fünften Platz. Der Norweger fuhr im Abfahrtslauf Tagesbestzeit. Er darf sich darüber hinaus auch über die Führung im Gesamt-Weltcup freuen. Mit dem Österreicher Matthias Mayer als Achter und dem US-Amerikaner Bode Miller als Neunter klassierten sich weitere HEAD World Cup Rebels unter den Top Ten.