Gold für Maria Höfl-Riesch in der Super-Kombination
February 10th, 2014

Auch am zweiten Wettkampftag bei den Alpinen geht die Goldmedaille an die HEAD World Cup Rebels: Nach dem Auftakt-Gold in der Herren-Abfahrt durch Matthias Mayer sicherte sich beim ersten Rennen der Damen Maria Höfl-Riesch in der Super-Kombination Gold. Die Deutsche wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Für eine große Überraschung sorgte hingegen Julia Mancuso. Das US-Girl holte sich hinter Niki Hosp aus Österreich die Bronzemedaille. Das HEAD-Team hält damit nach zwei Bewerben bei vier Medaillen!

Nach der Abfahrt lag Maria Höfl-Riesch noch auf dem fünften Platz. Mit drittbester Laufzeit im Slalom nahm sie den Mitkonkurrentinnen auf Gold die entscheidenden Zehntelsekunden ab. Im Ziel hatte sie respektable vier Zehntel Vorsprung vor Hosp. „Das ist eine riesengroße Erleichterung. Die Erwartungshaltung war sehr groß. Die Abfahrt war nicht so gut. Da muss ich bei der Spezialabfahrt noch zulegen. Der Slalom war nicht einfach. Wenn es so steil ist, ist es schwer, den Rhythmus zu finden. Umso schöner ist es, dass es so gut gelaufen ist“, freute sich Maria Höfl-Riesch, für die die Super-Kombination damit wohl endgültig zur Paradedisziplin geworden ist. Die Garmisch-Partenkirchnerin stand bereits bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver in der Super-Kombination ganz oben am Podium. Und auch bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming ließ sie alle anderen Läuferinnen hinter sich.

Während viele mit Gold für Höfl-Riesch rechneten, kam die Medaille für Julia Mancuso doch unerwartet. Die US-Amerikanerin zeigte zwar in den letzten Weltcup-Rennen einen klaren Aufwärtstrend, dennoch zählte sie niemand zu den Medaillenanwärterinnen in der Super-Kombination. Den Grundstein für Bronze legte Mancuso in der Abfahrt, bei der sie mit 47 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Lara Gut die Ergebnisliste anführte. „Bei Olympischen Spielen ist immer alles möglich. Ich bin gut vorbereitet hierhergekommen und es ist mir sehr gut gegangen. Ich habe selbst nicht geglaubt, wie gut ich im Slalom gefahren bin“, analysierte Julia Mancuso ihre bereits vierte Olympia-Medaille.