Ski
January 11, 2026
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January 11, 2026
"Nach dem Dreifach-Sieg in Gurgl hier in Adelboden bei komplett anderen Verhältnissen die Plätze eins und zwei, ist natürlich genial. Die Jungs sind super gefahren, wir haben fünf unter den besten 13. Das war ein Hammertag für uns!", analysierte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. "Wie sich Paco Rassat präsentiert, ist gewaltig. Er ist die zweite Saison bei uns und steht jetzt vor dem nächsten Klassiker in den Top Sieben – das ist eine Riesenfreude. Lindsey Vonn macht die Ski-Welt sprachlos. Sie fährt stark, das Material passt und auch das Coaching mit Aksel ist super. So kommt es dann zu diesem Ergebnis. Der zweite Platz von Kajsa Vickhoff Lie freut mich besonders. Nach einer guten Vorbereitung hat sie nicht leicht in die Spur gefunden. Mit diesem Podium hat sie gezeigt, dass sie gewaltig mitreden kann. Sie ist noch eine verhältnismäßig junge Athletin – das ist für sie und für uns eine runde Sache!"
Lindsey Vonn demonstrierte bei der Abfahrt am Samstag einmal mehr ihre Stärke. Es war der zweite Sieg in der Abfahrt in dieser Saison nach ihrem Erfolg im Dezember in St. Moritz. Weitere zweimal stand sie in dieser Disziplin am Podium und holte somit 340 Punkte in vier Rennen. "Die Startnummer war nicht optimal, aber ich habe die richtige Linie erwischt. Ich freue mich, dass ich hier nach zehn Jahren noch gewinnen kann. Mein Mindset stimmt und auch mein Körper spielt jetzt wieder mit", sagte Lindsey Vonn im Ziel.
Über ihren ersten Podestplatz in dieser Saison durfte sich Kajsa Vickhoff Lie freuen. Die 27-jährige Norwegerin fuhr mit 37 Hundertstel Rückstand auf Lindsey Vonn als Zweite über die Ziellinie und sorgte damit für einen Doppelsieg der HEAD Worldcup Rebels. Mit der Italienerin Laura Pirovano als Vierter, der Deutschen Emma Aicher als Sechster und der Italienerin Elena Curtoni als Zehnter landeten drei weitere HEAD-Pilotinnen unter den Top Ten. Punkte holte auch Allison Mollin aus den USA als 14., Laura Gauche aus Frankreich als 15., Keely Cashman aus den USA als 18., Cornelia Hütter aus Österreich als 20., Corinne Suter aus der Schweiz als 22., Ariane Rädler und Nadine Fest aus Österreich jeweils als 24., Inni Holm Wembstad aus Norwegen als 27. und Leonie Zegg aus Österreich als 30. Für Allison Mollin war es das beste Weltcup-Ergebnis, Inni Holm Wembstad und Leonie Zegg holten die ersten Weltcup-Punkte.
Der Super-G am Sonntag musste aufgrund des vielen Neuschnees abgesagt werden.
Paco Rassat fährt eine sensationelle Slalom-Saison. Der Franzose ging als Vierter nach Lauf eins in den zweiten Durchgang und sicherte sich dank Lauf-Bestzeit noch den Sieg. Es war nach Gurgl im November der zweite Saison-Erfolg für den 27-Jährigen. In Madonna di Campiglio stand er am Mittwoch als Dritter am Podium. Mit diesen großartigen Ergebnissen liegt er im Slalom-Weltcup jetzt mit 340 Punkten nach sechs Rennen in Führung. "Dieser Sieg in Adelboden bedeutet mir sehr viel. Ich habe hier noch nie Punkte geholt. Dass ich hier jetzt vor dieser großartigen Kulisse gewinnen konnte, ist wirklich toll. Ich habe im zweiten Durchgang versucht, im Steilhang besser zu fahren und im Flachen Gas zu geben. Das ist mir gut gelungen. Die steilen Teile liegen mir, hier kann ich mit meiner Technik voll attackieren", freute sich Paco Rassat im Ziel.
Seine ausgezeichnete Form bestätigte auch Atle Lie McGrath mit Platz zwei. Für den 25-jährigen Norweger war es das vierte Podium in dieser Saison, das dritte im Slalom. "Es war heute wirklich cool. Es war schwierig mit dem Schnee, die Stimmung ist hier so intensiv. Es war eine große Herausforderung. Das bedeutet sehr viel für mich. Letztes Jahr habe ich null Punkte in Madonna und Adelboden gemacht. Ich bin jetzt ein Jahr älter, stehe am Podium. Das ist eine sehr gute Verbesserung zum vergangenen Jahr", betonte Atle Lie McGrath. Weltcup-Punkte sammelten auch der Belgier Armand Marchant als Zehnter, der Bulgare Albert Popov als Elfter, die Briten Dave Ryding, Billy Major und Laurie Taylor als 13., 19. und 22. sowie der Italiener Tobias Kastlunger als 27.
Beim Riesenslalom der Herren am Samstag in Adelboden war Atle Lie McGrath bester HEAD-Pilot. Hinter dem Norweger klassierte sich der Franzose Alexis Pinturault auf Rang zwölf. Loevan Parand aus Frankreich wurde mit seinem bisher besten Resultat im Weltcup 16., Lukas Feurstein aus Österreich 21., Anton Grammel aus Deutschland 22. und Flavio Vitale aus Frankreich 24.