Tennis
Tennis

Wir helfen dir, den Durchblick zu bewahren und zeigen dir, worauf du achten solltest. Dabei denk daran: Es gibt nicht den einen ultimativen Tennisschläger, der für jeden Spielertyp gut geht. Viele kleine Faktoren, machen den einen oder den anderen Schläger zu deinem idealen Racquet.”.
Bevor du dich in die Suche nach deinem neuen Racquet stürzt, solltest du wissen, aus welchen Teilen ein Tennisschläger besteht. Diese variieren nämlich und bestimmen, für welchen Spieler der Schläger geeignet ist. So gesagt sucht sich der Schläger seinen perfekten Spieler und nicht umgekehrt.
Ein Tennisschläger besteht aus:
Jetzt, wo die Basics geklärt wären, kann die Suche nach dem richtigen Tennisschläger losgehen!
Dein Trainings-Level bestimmt, welche Schläger für dich in Frage kommen - ein guter Richtwert zu Beginn deines Ausschlussverfahrens. Dabei unterscheidet man zwischen 4 Spielstärken:
Probiere, deine Erfahrung und Leistung einzuschätzen, ordne dich einer der 4 Spielstärken zu und du bekommst schon mal eine grobe Vorstellung davon, wie dein perfekter Schläger aussehen könnte.
Nicht jeder Tennisschläger passt zu jedem Spieler - wortwörtlich. Es gibt größere und kleinere Racquets, jene für Kinder in allen Altersgruppen sowie auch für Erwachsene mit unterschiedlichen Größen. Dabei kann mit "Größe" die Kopfgröße, die Griffstärke oder auch die Schlägerlänge gemeint sein.
Die Kopfgröße ist die Schlagfläche deines Tennisschlägers. Beim Schlagen des Balls verhält sich die Schlagfläche wie ein Trampolin. Je größer das Trampolin ist, desto höher ist der Rückpralleffekt. Ein Ball, der auf einen größeren Schlägerkopf trifft, ermöglicht demnach kraftvollere Schläge.
Fazit Kopfgröße: Bei der Wahl der Kopfgröße des Schlägers geht es weniger um dein Alter oder das Geschlecht. Vielmehr ist dein Können ausschlaggebend dafür, zu welchem Schläger du greifst.

Tennisschläger Kopfgröße.
Hast du den Tennisschläger nicht im Griff? Dann stimmt vielleicht die Griffstärke nicht. Sie ist der Umfang deines Schlägergriffs und bestimmt, wie gut der Schläger in deiner Hand liegt. In wenigen Schritten kannst du deine Griffstärke ausrechnen und mit unserer Tabelle abgleichen:
Die Länge eines Schlägers wird ab dem Ende des Griffs bis zur Spitze des Schlägerkopfes gemessen.
Der durchschnittliche Tennisschläger hat eine Standardlänge von 68,5 cm. Längere Schläger sind etwas anspruchsvoller in der Handhabung, da sie die Schlagkontrolle und Manövrierbarkeit erschweren. Dafür erhöht die zusätzliche Hebelwirkung die Schlagkraft, das Schwunggewicht und die Reichweite. Je länger der Schläger ist, desto einfacher kommst du an Bälle, die weiter von deinem Körper entfernt ins Feld gespielt werden. Junioren-Schläger für Kinder und Jugendliche sind generell etwas kürzer.
Fazit Schlägerlänge: Die Wahl der Schlägerlänge hängt von deinem Spielstil und deiner Spielposition ab. Ein starker Aufschläger und Grundlinienspieler profitiert von einem längeren Rahmen mehr als ein Netzspieler.
Das Gewicht deines Tennisschlägers beeinflusst die Manövrierbarkeit, den Schlagkomfort sowie die Power des Schlägers und kann deine Gesamtleistung auf dem Platz steigern oder senken.
Je weniger ein Tennisschläger wiegt, desto leichter ist es, ihn zu schwingen, auf anfliegende Bälle zu reagieren und bestimmte Schlagtechniken auszuprobieren. Besonders gut eignet sich ein leichter Tennisschläger für Anfänger und für Volleys, also wenn du den Ball direkt ohne Aufprall annehmen möchtest.
Das fehlende Gewicht kostet dir dafür etwas an Leistung und Schlagkomfort, da Stöße beim Ballkontakt weniger gut abgefangen werden als bei Racquets mit einem höheren Gewicht. Schwere Schläger überzeugen mit einer höheren Leistungsfähigkeit, mehr Schlagpower, Stabilität sowie Schlagkontrolle und werden meistens von fortgeschrittenen Spielern mit guter körperlicher Ausdauer oder von Grundlinienspielern mit starken Tiefschlägen bevorzugt.
Tipp: Mit einem Bleiband kannst du deinen Schläger schwerer machen, wenn du die Vorteile des zusätzlichen Gewichts nutzen möchtest und die Nachteile mit eigener Körperkraft ausgleichen kannst.

Der Balancepunkt
Der Balancepunkt ist der Punkt entlang der Länge deines Schlägers, an dem das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Dieser Gewichtsmittelpunkt muss nicht zwingend in der Mitte der Schlägerlänge sein, wie es bei ausgewogenen Tennisschlägern der Fall ist. So befindet sich der Großteil des Gewichts bei einem kopflastigen Tennisschläger im Schlägerkopf und bei einem grifflastigen Tennisschläger eher auf der Seite des Griffs.
Balancepunkt berechnen: Bei einem ausgewogenen Tennisschläger mit Standardgröße (68,5 cm lang) liegt der Gewichtsmittelpunkt bei 33 cm. Gemessen wird dabei der Abstand zwischen dem Griff-Ende und dem Balancepunkt. Liegt der Balancepunkt über 35 cm, sprechen wir von einem kopflastigen Schläger, liegt er unter 33 cm, von einem grifflastigen Schläger.
Fazit Balancepunkt: Volley-Spieler und Spieler mit einem kraftvollen Schwungstil können zu einem grifflastigen Schläger greifen. Nutzt du gerne die Schwungkraft des Schlägers und spielst näher an der Grundlinie als am Netz, ist ein kopflastiger Schläger das Richtige für dich. Mit einem ausgewogenen Schläger gehst du einen soliden Mittelweg.
Das Schwunggewicht ist das gefühlte Gewicht des Schlägers beim Schwung. Hier wird am besten deutlich, wieso du den Aufbau deines Schlägers kennen solltest. Das Schwunggewicht hängt von der Größe und dem Gewicht des Schlägers ab und auch davon, wie dieses Gewicht verteilt ist.
So hat ein kopflastiger Tennisschläger von 240 g ein höheres Schwunggewicht als ein grifflastiger Tennisschläger von 240 g - fühlt sich also schwerer an, obwohl er es de facto nicht ist. Auch ein langer Schläger hat ein höheres Schwunggewicht als ein kürzerer Schläger mit demselben Gewicht.
Fazit Gewicht: Spiele mit dem schwersten Schläger, den du schwingen kannst, ohne über ein langes Spiel hinweg zu ermüden.
Als Anfänger gibt es nichts Schöneres, als sich den ersten eigenen Tennisschläger zuzulegen und auch für erfahrene Spieler bleibt der Neukauf ein Highlight. Wie lange man einen Tennisschläger spielen kann, lässt sich aber nur schwer pauschal beantworten.
Deinen Racquet solltest du wechseln, wenn dein bisheriger Tennisschläger abgenutzt ist und sich auch nicht mehr auftunen lässt. Einen gebrauchten Schläger kann man immer wieder neu besaiten oder ihm ein neues Griffband verleihen. Hast du das Gefühl, dein Schläger kann deinen Ansprüchen dennoch nicht mehr gerecht werden - vielleicht auch, weil du dein Trainings-Level erhöht, deine Leistung sich verbessert oder dein Spielstil sich verändert hat - könnte ein neuer Schläger deine Erwartungen erfüllen.
Alle HEAD Tennisschläger lassen sich in den Racquet Kompass einordnen. Die Tabelle zeigt unterschiedliche Werte für jedes Modell der jeweiligen Schlägersilos (Schläger-Familien):

Racket Kompass