"Das war wirklich ein sehr gutes Wochenende für uns – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren. Bei beiden Rennen waren es sehr schwierige Bedingungen", betonte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. "Speziell der zweite Lauf von Lara Gut-Behrami war sehr gut, das gilt auch für den zweiten Lauf von Atle Lie McGrath. Den Sieg hat er nur knapp verpasst. Von Alexis Pinturault und Alexander Schmid waren es sehr gute Comebacks. Die Leistungen von Flavio Vitale und von Anton Grammel waren herausragend. Vincent Kriechmayr hat auch ein sehr gutes Rennen gezeigt. Es ist immer gut, wenn du am Anfang dabei bist. Die Athletinnen und Athleten – auch jene, die jetzt nicht vorne dabei waren – sehen dann, dass es passt. Das ist jetzt eine gute Basis für die nächsten Wochen und Monate."
"Im zweiten Lauf konnte ich viel mehr attackieren"
Nach dem ersten Lauf lag Lara Gut-Behrami auf dem fünften Platz. Mit viertbester Zeit in Durchgang zwei gelang ihr noch der Sprung auf das Podium. "Im ersten Lauf bin ich nicht in den Rhythmus gekommen, bin zum Teil zu rund gefahren. Im zweiten Lauf konnte ich viel mehr attackieren", analysierte die Schweizerin im Ziel. Sara Hector aus Schweden klassierte sich als Neunte zum Auftakt ebenfalls in den Top Ten.
AJ Hurt mit drittbester Laufzeit
Mit drittbester Zeit im zweiten Lauf zeigte auch AJ Hurt in Sölden auf. Die US-Amerikanerin landete auf dem 13. Gesamtrang, hinter ihr folgten mit Lena Dürr aus Deutschland als 14., Camille Rast aus der Schweiz als 15. und Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen als 16. drei weitere HEAD Worldcup Rebels. Über Weltcup-Punkte freuen durften sich auch die Österreicherin Stephanie Brunner als 23., die Deutsche Emma Aicher als 28. sowie die Schweizerinnen Vanessa Kasper und Wendy Holdener als 29. und 30.
Atle Lie McGrath fehlen nur 27 Hundertstel zum Sieg
Atle Lie McGrath, nach dem ersten Lauf noch Siebter, holte mit Platz drei seinen insgesamt vierten Podestplatz im Riesenslalom. Den Sieg insgesamt vierten Podestplatz im Riesenslalom. Den Sieg verpasste der Norweger nur um 27 Hundertstelsekunden. Sein bestes Weltcup-Ergebnis erzielte Flavio Vitale als Zehnter. Beim 20-jährigen Franzosen schien bisher Platz 13 beim Riesenslalom in Hafjell im März 2025 als bestes Resultat auf. Ebenfalls in den Punkterängen landeten Anton Grammel aus Deutschland als Elfter, Alexis Pinturault aus Frankreich als 18., Alexander Schmid aus Deutschland als 27. und Vincent Kriechmayr aus Österreich als 29.